Verstehen hat nicht gereicht.
Du hast das Muster erkannt. Du kannst es benennen, erklären, herleiten. Und du machst es trotzdem.
„Ich weiß genau, warum ich das tue. Ich tue es trotzdem."
„Ich habe es hundertmal besprochen. Es sitzt immer noch da."
„Auf dem Papier bin ich weiter. Im Alltag nicht."
Das ist kein Mangel an Einsicht und kein Mangel an Disziplin. Es liegt daran, dass ein Teil davon nicht im Kopf gespeichert ist. Alte Gefühle, die einmal zurückgehalten werden mussten, sitzen im Körper — im Kiefer, der oft etwas schluckt, im Brustraum, der sich zusammenzieht, in den Schultern, die tragen. Sie lassen sich nicht wegdenken, weil sie nie gedacht wurden.
Solange sie da sind, kostet jeder Schritt mehr Kraft als nötig. Man arbeitet an sich und kommt kaum vom Fleck — und schiebt es auf zu wenig Einsatz.
Wie Autofahren mit einem Fuß auf der Bremse, während der andere Gas gibt.
Es ist leichter, von der Bremse zu gehen, als mehr Gas zu geben.
Die Sitzung steht fest, bevor du den Raum betrittst.
Das Veridara Key System berechnet aus deinen Geburtsdaten und deinem aktuellen Thema einen Ablauf, der nur für dich gilt.
Nichts daran wird improvisiert.
Zwei Menschen bekommen nicht dieselbe Sitzung.
Änderst du dein Thema, ändern sich die Haltepunkte.
Bestimmt werden dabei die Körperregionen, in denen die zu diesem Thema festgehaltenen Gefühle sitzen — und daraus, wo die Hände liegen, wie lange, und in welcher Reihenfolge. Auch die Dosis: wie viel Gewicht dir guttut und wo zu zart als Distanz ankommen würde. Auch die Musik, und wo besser Stille ist.
Das ist der eigentliche Unterschied zu allem, was nach Ablauf funktioniert. Nicht die Technik — die Adresse.
Eine Sitzung geht zu einem Feld.
Nicht allgemein an dir. Das Feld, das du wählst, entscheidet, wo die Hände liegen — und was auf deinen beiden Blättern steht.
Liebe, Nähe, Beziehungen
„Ich verliere mich, sobald es eng wird."
Erfolg und Geld
„Erst wenn ich liefere, zähle ich."
Nein sagen
„Ich darf keinen Ärger machen."
Richtung und Sinn
„Ich richte mich nach dem, was gebraucht wird."
Nie ankommen
„Ich darf erst ruhen, wenn alles weg ist."
Loslassen und Vertrauen
„Wenn ich loslasse, passiert etwas."
Sichtbarkeit und Stimme
„Wenn ich es sage, wird es gegen mich verwendet."
Du weißt es noch nicht?
Dann sag deinem Trainer bei der Anfrage in ein, zwei Sätzen, was dich gerade beschäftigt — das Feld ergibt sich daraus.
Ein Feld pro Sitzung. Und wenn du irgendwann ein zweites Mal kommst, sollte es ein anderes Feld sein — sonst liegen die Hände wieder dort, wo sie beim ersten Mal lagen. Welches sinnvoll ist, sagen wir dir ehrlich, auch wenn die Antwort manchmal „im Moment keins" lautet.
Bevor du dich hinlegst, weißt du alles.
Der Teil, den man normalerweise erst im Raum erfährt — hier steht er vorher.
- Du bleibst bekleidet. Gearbeitet wird an Händen, Armen, Schultern, Nacken, Kiefer, Brustbein, Flanke, Becken, Beinen und Füßen — vieles davon über einem Tuch.
- Bestimmte Bereiche werden grundsätzlich ausgespart. Unterbauch, Dekolleté, Innenseite der Oberschenkel und der Beckeninnenseite. Ausnahmslos, in jeder Sitzung.
- Jede Stelle wird vorher einzeln benannt — und einzeln gefragt. Nicht pauschal mit einem Ja am Anfang abgehandelt.
- Du sagst Stopp. Jederzeit, ohne Begründung. Es hört sofort auf, und du musst nichts erklären.
- Du bekommst eine Augenmaske angeboten. Dann bist du ganz für dich, auch wenn jemand da ist.
- Es wird nicht geredet. Keine Fragen, keine Deutung, keine Analyse. Wer verstehen will, fühlt nicht.
- Wenn Tränen kommen, ist das in Ordnung. Es wird nicht getröstet und nicht kommentiert. Das Schweigen ist Respekt, nicht Kälte.
- Du musst nichts tun. Nicht mitmachen, nichts spüren, nichts zurückmelden. „Nichts" ist ein gültiges Ergebnis.
Es gibt lange stille Strecken — an einigen Stellen liegt eine Hand zehn Minuten still, und es wird kein Wort gesprochen. Das ist gewollt und wird dir vorher angesagt, damit die Stille nicht als Rückzug ankommt. Jemand bleibt die ganze Zeit da.
Neunzig Minuten, in denen nichts von dir verlangt wird.
Die Haltepunkte
An drei bis fünf Stellen wird nichts gemacht. Die Hand liegt still, sechs bis zwölf Minuten. Das ist kein Pausenfüller — der Rest der Sitzung bereitet ihn vor.
Wo diese Stellen liegen, wird nicht im Raum entschieden, sondern vorher aus deinem Profil abgeleitet. Deshalb dauert eine Sitzung neunzig Minuten und nicht fünfzig: Halten braucht Zeit, und Zeit lässt sich nicht abkürzen.
Die Sitzung ist der mittlere Teil.
Was davor und danach passiert, gehört dazu — sonst bleibt ein guter Nachmittag ein guter Nachmittag.
Vorher · dein Vorbereitungsblatt
Ein Blatt für zu Hause. Es hilft dir, dir auszumalen, wie ein Tag, eine Woche, ein Monat aussehen, wenn es dir gut geht. Zehn Minuten, freiwillig, wird nicht abgefragt.
Loslassen ohne Ziel wird Entspannung. Loslassen mit Ziel wird Richtung.
Die Sitzung · 90 Minuten
Dein Körper wird dabei unterstützt, festgehaltene Gefühle loszulassen — an den Stellen, die vorher bestimmt wurden. Es wird nicht geredet, und es wird nichts von dir verlangt.
Der Ablauf steht fest, bevor du kommst.
Danach · dein Arbeitsblatt
Für die kommenden Wochen. Zwei Minuten am Morgen — und nach einiger Zeit schaust du hin: Was ist dir aufgefallen? Was hat sich verändert? Reagiert dein Umfeld anders?
Was nach einer Sitzung passiert, entscheidet sich nicht am selben Abend.
Wie das aussieht — am Beispiel Liebe, Nähe, Beziehungen
BeispielBewusst machen, was weg soll — und was kommen darf
Auf dem Vorbereitungsblatt stehen Sätze zum Ankreuzen. Was dich ärgert, ist dabei die interessantere Reaktion als was dich berührt.
- … dass ich mich anpasse, bevor mich jemand darum bittet.
- … dass ich zuerst gebe, damit überhaupt etwas zurückkommt.
- … dass ich nicht sage, was ich brauche — und dann enttäuscht bin.
- … ich jemanden nah lassen kann, ohne mich dabei zu verlieren.
- … ich sage, was ich brauche, und jemand es einfach gibt.
- … ich liebenswert bin, auch wenn sich jemand zurückzieht?
- … es leicht sein darf?
Dazu ein ganz normaler Tag, wie er aussieht, wenn es dir gut geht — im Präsens, mit Uhrzeiten.
Genau dort halten, wo es sitzt
Zu diesem Feld kommen die Haltepunkte aus diesen Bereichen. Welche davon es bei dir werden, steht in deinem Ablauf — und wie viele, entscheidet dein Profil, nicht der Kalender.
- Brustbein — „wer bin ich hier, und gehöre ich dazu?"
- Sonnengeflecht — „bloß keinen Ärger machen"
- Flanke — „wenn ich loslasse, passiert etwas"
- Kiefer und Hals — „zähle ich? werde ich gehört?"
Sechs bis zwölf Minuten je Stelle. Die Hand bewegt sich nicht, es wird nicht geredet, die Musik ist aus.
- Gesehen werden — tiefes Blaugrün
- Bei mir bleiben — warmes Weiß
- Das dritte Bild richtet sich nach dem, was bei dir am stärksten war
Nicht fragen, wie du dich fühlst — sondern was du getan hast
Auf dem Arbeitsblatt stehen Beobachtungen zum Ankreuzen. Verhalten, keine Punkteskala: „Fühlst du dich besser?" kann man nur falsch beantworten.
- Ich habe nicht als Erste/r angefangen — und es ausgehalten.
- Ich habe gesagt, was ich brauche, ohne es vorher zu rechtfertigen.
- Jemand hat sich zurückgezogen, und ich habe nichts nachgelegt.
- Ein eigener Termin hat stattgefunden — nicht verschoben, nicht abgesagt.
- Etwas ist leichter gegangen als sonst.
„Nichts davon" hat ein eigenes Feld. Es ist eine gültige Antwort und sagt nichts über dich aus.
- Den Satz von damals noch einmal schreiben — ohne nachzusehen, was dastand.
Die Zeilen hier sind Anschauung, keine Vorlage. Deine beiden Blätter werden einzeln für dich geschrieben — aus deinem Fragebogen und deinen Geburtsdaten. Was nicht zu dir passt, steht gar nicht erst drauf; und was trotzdem danebenliegt, streichst du durch. Der Fehler liegt dann beim Papier, nicht bei dir.
Für wen Veridara Release gemacht ist.
Es ist für dich, wenn …
- du dein Muster längst verstanden hast und trotzdem darin landest.
- du das Gefühl kennst, dass alles mehr Kraft kostet, als es müsste.
- du genug geredet hast und einmal etwas anderes probieren willst.
- du still liegen und nichts leisten möchtest — neunzig Minuten lang.
Es ist nichts für dich, wenn …
- du eine schnelle Lösung suchst. Es kann sein, dass nach einer Sitzung etwas nachwirkt — und es kann genauso sein, dass nichts nachwirkt.
- du Berührung gerade grundsätzlich nicht möchtest. Das ist ein guter Grund, und er braucht keine Begründung.
- du in einer akuten Krise bist. Dann gehört professionelle Hilfe an deine Seite, keine Sitzung.
- du eine medizinische Abklärung brauchst. Was medizinisch oder psychotherapeutisch gehört, gehört dorthin.
Hilfe in einer Krise · Österreich: Telefonseelsorge 142 · Notruf 144 · Frauenhelpline 0800 222 555 · Rat auf Draht 147
Deutschland: Telefonseelsorge 0800 111 0 111 · 0800 111 0 222
Was es kostet und wie es läuft.
- Dauer
- 90 Minuten Sitzung. Rechne mit rund zwei Stunden vor Ort — danach sollst du nicht sofort wieder funktionieren müssen.
- Ort
- Bei deinem Veridara Trainer. Ort und Termin vereinbart ihr direkt, die Adresse bekommst du mit der Terminbestätigung.
- Was du anziehst
- Bequeme Kleidung, in der du gut liegen kannst. Du bleibst bekleidet.
- Was du mitbringst
- Nichts. Wenn du magst, dein ausgefülltes Vorbereitungsblatt — du bekommst es nach der Terminbestätigung.
- Vorher
- Kein volles Essen kurz davor, kein Alkohol am selben Tag. Sonst nichts.
- Absage
- Bis 24 Stunden vorher kostenlos, kurz Bescheid geben genügt.
- Danach
- Kein Verkaufsgespräch, keine Hausaufgabe. Ob und wann eine zweite Sitzung sinnvoll ist, entscheidest du in Ruhe.
Was du vielleicht noch wissen willst.
Ist das eine Massage?
Nein. Es geht nicht um Muskeln, Verspannungen oder körperliche Beschwerden, und es ist keine medizinische Anwendung. Veridara Release ist Zuwendung und ein Deutungsrahmen — ruhige Berührung an Stellen, die vorher aus deinem Profil bestimmt wurden, und an einigen davon wird zehn Minuten lang nur gehalten.
Muss ich reden?
Nein — und du sollst es auch nicht. Vorher werden der Ablauf und dein Einverständnis besprochen, danach ist es still. Über dein Thema wird in der Sitzung nicht gesprochen, weder vorher noch nachher. Wer verstehen will, fühlt nicht.
Was ist, wenn ich anfange zu weinen?
Dann ist das gut. Tränen sind hier eine körperliche Form von Loslassen und kein Zwischenfall. Es wird nicht getröstet, nichts gefragt und nichts kommentiert — die Hand bleibt liegen und du bekommst deine Ruhe. Die Augenmaske gibt es genau dafür.
Was, wenn ich nichts spüre?
Dann hast du nichts falsch gemacht. „Nichts" ist ein gültiges Ergebnis und wird auch so notiert. Wie deutlich eine Sitzung ausgeht, hängt stark von der eigenen Reserve ab — bei jemandem, der erschöpft in den Termin kommt, ist der Ausgang leiser. Das ist kein Misserfolg.
Woher wisst ihr, wo die Hände hingehören?
Aus deinen Geburtsdaten und deinem aktuellen Thema. Das Veridara Key System leitet daraus die Körperregionen ab, in denen die zu diesem Thema festgehaltenen Gefühle vermutet werden, und legt Reihenfolge und Dauer fest.
Das ist ein Deutungsrahmen, keine Messung — und du musst nichts davon glauben. Was nicht passt, sagst du, und dann wird es gestrichen.
Ist das Esoterik?
Die Ableitung nutzt mehrere überlieferte Systeme als Deutungsrahmen und übersetzt sie in nüchterne Sprache. In der Sitzung selbst kommt davon nichts vor: keine Begriffe, keine Deutung, keine Rituale außer einem Tropfen Öl und einer Augenmaske. Du liegst da, und jemand hält still.
Ersetzt das eine Therapie?
Nein, und es soll es auch nicht. Veridara Release ist keine Therapie, keine Heilbehandlung und keine Diagnose. Es werden keine Ursachen behandelt und keine Wirkungen versprochen. Bei gesundheitlichen Beschwerden gehört die Abklärung zu einer Ärztin oder einem Arzt, bei psychischer Belastung zu einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten.
Wie wähle ich mein Thema?
Am besten nach dem Satz, bei dem es innen zieht — nicht nach dem, der am vernünftigsten klingt. Wenn dir keines der Felder eindeutig gehört, schreib in ein, zwei Sätzen, was dich gerade beschäftigt; wir ordnen es zu und sagen dir, welches Feld wir daraus gelesen haben.
Und wenn zwei Felder gleich stark ziehen: eines auswählen. Zwei Themen in einer Sitzung heißt, dass die Hände auf halber Strecke die Stelle wechseln — und dann trägt keine der beiden.
Wie oft macht man das?
Eine Sitzung ist für sich vollständig. Eine zweite ergibt Sinn, wenn sich dein Thema verschoben hat — nicht, um dasselbe noch einmal zu machen.
Ehrlich dazu: Ein Teil deiner Sitzung hängt an deinen Geburtsdaten und bleibt deshalb immer gleich — der Hauptpunkt, die Dosis, der Aufbau. Was sich mit einem neuen Thema ändert, sind die übrigen Haltepunkte und die Bilder am Schluss. Deshalb hat es wenig Sinn, dasselbe Feld ein zweites Mal zu buchen, und wir sagen es dir, wenn wir das so sehen.
Ich habe schon einen True Self Key. Passt das zusammen?
Ja — es ist der nächste Schritt. Der True Self Key beschreibt, wie du gebaut bist und welche Sätze dich aufhalten. Veridara Release arbeitet an derselben Stelle, nur körperlich. Wenn du eine Auswertung hast, bring sie mit; die Sitzung wird auf denselben Daten aufgebaut.
Ein Verfahren von mehreren.
Die Veridara Key Method rechnet aus denselben Geburtsdaten verschiedene Werkzeuge. Manche liest man, eines bewegt etwas.
Veridara Release
Die 90-Minuten-Sitzung. Der Körper vollzieht nach, was der Kopf verstanden hat.
True Self Key
Rund 80 Seiten über dein Wesen, deine Energie und die Sätze, die dich steuern.
Relationship Key
Dieselbe Bauart, gelesen in Richtung Nähe: was du in Beziehungen brauchst und gibst.
Erfolgs-Key
Dein Geld-Glaubenssatz — für Menschen in helfenden und beratenden Berufen.
Mehr über die Methode und die anderen Keys auf veridarakey.com.
Eine Anfrage, keine Buchung.
Veridara Release bekommst du bei einem zertifizierten Veridara Trainer. Du schickst hier deine Anfrage, dein Trainer meldet sich mit Terminvorschlägen. Bezahlt wird erst vor Ort, direkt bei deinem Trainer.